Obergärig, untergärig, hopfig, herb, malzig-süsslich, sauer, süsssauer, vollmundig, mild, salzig, nussig, seifig, schweflig, modrig, blumig, klar, trüb, opal, hell, dunkel, amber. Möglichkeiten, wie Bier sein kann, gibt es unzählige. Daniel Käslins Ziel ist es, diese Vielfalt noch zu erweitern.

In der höchstgelegenen Brauerei der Schweiz, der Brauerei „Engadiner Bier“ Pontresina, zeichnet sich Daniel Käslin zusammen mit seinen Kollegen für eine ganz besondere Bierproduktion verantwortlich. Die Brauerei ist klitzeklein und wird mit viel Herzblut geführt. Hier werden alle Schritte persönlich überwacht. Das beginnt mit der Malzlieferung, geht über Schroten, Einmaischen, Rasten halten, Abläutern, Hopfenkochung, Heisstrub, Hefe ansetzen, Gärung überwachen, Temperaturkontrolle, Abfüllung bis hin zur Etikettierung.

Das Paradies-Team ist immer auf der Suche nach neuen lokalen Produkten und so lag die Kontaktaufnahme zu dieser Brauerei nur nahe. Seitdem können die Gäste im Paradies das Palü Bier probieren.
Sommelier Thilo Fetzer beschreibt es als bernsteinfarbenes Amber Bier aus sieben verschiedenen Malzsorten, vergleichbar mit einem Ale, aber nicht ganz so intensiv. „Das Palü Bier schmeckt sehr malzig, ein bisschen süsslich und hat eine hohe Stammwürze. Ich empfehle dieses spezielle Bier besonders gern zu Fleischgerichten wie Kalbskotelett mit einer schönen Jus.“ Aber damit nicht genug: Im Moment wird in der Brauerei an einem ganz eigenen ‚Paradies Bier‘ gearbeitet. Bei Ihrem nächsten Besuch auf der sommerlichen Terrasse haben wir dieses dann gut gekühlt für Sie parat.

Eine Kleinserie an Bierdeckeln wurde bereits produziert – eine liebevoll, eigens gestaltete Sammlerkollektion. Und es steckt noch mehr dahinter. Auf den ‚Paradies‘-Bierdeckeln findet sich ein spielerisches Wörterbuch zum ‚Vallader‘ – dem Rätoromanischen, wie es im Unterengadin und in Ftan gesprochen wird.

www.paradieshotel.ch

0 Kommentare

Kommentar schreiben