DEZEMBER

Immer mehr fällt zu Boden, wird dort aufgenommen und wieder zu Erde. Zum Dünger, der den Weinstock ernähren wird. Jetzt ist der Mensch wieder gefragt, muss ihn pflegen und zuschneiden.

 

Alle Kalenderblätter im Überblick

 

Kalenderblatt Januar © Ruinart

Kalenderblatt Januar © Ruinart

JANUAR

Der Himmel ist dunkel und wolkenverhangen. Der Weinstock ist von einem zarten weißen Mantel bedeckt, zu seinen Füßen liegt Schnee. Die Natur schläft. Alles ist friedlich. Im kühlen Licht wird der Rebstock zurückgeschnitten. Eine Arbeit, die gewissenhaft ausgeführt werden muss und lange dauert. Die beißende Kälte spürt man da gar nicht.

 

 

Kalenderblatt Februar © Ruinart

Kalenderblatt Februar © Ruinart

FEBRUAR

Es wird weiter zurückgeschnitten, damit der Saft aufsteigen kann. Dieser Saft ernährt die Pflanze. Der Rebstock weint, heißt es dann. Hubert Le Gall hat die Tränen in blaue Tropfen übersetzt. Sie trotzen dem Winter. Der Schnee verwandelt sich in einen frostig glänzenden Mantel. Ab und zu durchdringt ein Sonnenstrahl das Eis und lässt den Weinstock strahlen.

 

 

Kalenderblatt März © Ruinart

Kalenderblatt März © Ruinart

MÄRZ

Die Menschen im Weinberg tun alles, um das Gedeihen der Pflanzen zu fördern. Jetzt werden die Äste und Stiele miteinander verbunden. So kann der Weinstock all das aufnehmen, was er zum Wachsen braucht: Sonne und Wasser vor allem.

 

 

 

Kalenderblatt April © Ruinart

Kalenderblatt April © Ruinart

APRIL

Diese Skulptur symbolisiert den Prozess, wie sich der Weinstock langsam vom Winter befreit. Er beginnt auszutreiben. Wir sehen ein erstes zartes Grün, und der Saft steigt auf vom Fuß der Rebe. Die Knospen werden größer. Eine erste Ahnung vom neuen Leben.

 

 

 

Kalenderblatt Mai © Ruinart

Kalenderblatt Mai © Ruinart

MAI

Die Schwalben sind zurückgekehrt und ziehen am Himmel ihre Kreise. Die Tage werden länger, der Frühling erwacht und die Natur blüht auf. Erste zarte Triebe, die bereits wie Trauben aussehen und in ihrer Transparenz und Rundheit schon jetzt an die Eleganz des Blanc de Blancs denken lassen. Aber der Weinstock braucht noch viel Zeit. Und der Winzer entfernt alle Triebe, die keine oder nur wenige Trauben tragen. Nur die besten dürfen bleiben.

 

Kalenderblatt Juni © Ruinart

Kalenderblatt Juni © Ruinart

JUNI

Nun ist die Zeit der Blüte gekommen. Der Weinstock wächst schneller und schneller. Und es ist Sache des Menschen, ihn zu bändigen, an einem Spalier hochzubinden und einzuschlaufen. Die Sonne schickt ihre Strahlen zu jeder einzelnen Pflanze und lässt die Steine am Boden zwischen den Reben glitzern. Hubert Le Gall zeigt das durch den silbrig schimmernden Fuß dieser Skulptur, in dem sich der Rebstock spiegelt.

 

 

Kalenderblatt Juli © Ruinart

Kalenderblatt Juli © Ruinart

JULI

Die Blüte weicht dem Fruchtansatz, der Traubenkern entsteht. Jetzt wird der Rebstock mit einer transparenten, gelben Glocke bedeckt, die wie eine Art Inkubator wirkt, während die Sonne ihn zum Leben erweckt. Die Box am Fuße des Rebstocks zeigt, ab wann die Pflanze in der Lage ist, sich selbst zu ernähren und weiterzuentwickeln.

 

 

Kalenderblatt August © Ruinart

Kalenderblatt August © Ruinart

AUGUST

Das Gehölz des Rebstocks ist nun komplett von Blättern und Früchten verborgen. Soweit das Auge reicht, haben sich grüne Wellen über den Hügeln der Champagne ausgebreitet. Die Trauben haben ihre volle Größe erreicht und wechseln die Farbe: Die Reifung beginnt. Jetzt ist der Mensch einmal mehr gefragt. Er platziert eine Art Glocke über jedem Rebstock, beobachtet ihn akribisch. Diese letzten Momente vor der Ernte sind entscheidend. Der Weinstock braucht Wasser, in der Skulptur durch die transparenten Blasen symbolisiert. Und er braucht Sonne, die Hubert Le Gall als gelbe Halbkugel zeigt.

Kalenderblatt September © Ruinart

Kalenderblatt September © Ruinart

SEPTEMBER

Endlich ist der lang erwartete Moment da: die Weinlese. Wie Bienen schwärmen die Erntehelfer aus und sammeln die Trauben, aus denen später der Champagner entsteht. Aus den golden schimmernden Trauben fließt der Saft, fast sprudelt er, so wie später im Glas. Hubert Le Gall hat dieses Bild aufgenommen und für diese Skulptur ein Glas mit kleinen Bläschen gewählt, dessen Transparenz an den Blanc de Blancs erinnert. Darüber schweben größere Blasen, die an das Perlen des Champagners im Glas denken lassen.

 

Kalenderblatt Oktober © Ruinart

Kalenderblatt Oktober © Ruinart

OKTOBER

Der Rebstock fällt in sich zusammen. Die Blätter welken und fallen ab. Das Holz ist nun wieder zu sehen. Hier darf der Mensch nicht eingreifen, nur beobachten, wie sich die Farbe von grün zu ockergelb ändert.

 

 

 

Kalenderblatt November © Ruinart

Kalenderblatt November © Ruinart

NOVEMBER

Immer mehr fällt zu Boden, wird dort aufgenommen und wieder zu Erde. Zum Dünger, der den Weinstock ernähren wird. Jetzt ist der Mensch wieder gefragt, muss ihn pflegen und zuschneiden.

 

 

 

 

Kalenderblatt Dezember © Ruinart

Kalenderblatt Dezember © Ruinart

DEZEMBER

Immer mehr fällt zu Boden, wird dort aufgenommen und wieder zu Erde. Zum Dünger, der den Weinstock ernähren wird. Jetzt ist der Mensch wieder gefragt, muss ihn pflegen und zuschneiden.

 

 

 

 

RUINART UND DIE ZEITGENÖSSISCHE KUNST,
EINE LANGE GESCHICHTE

Das Champagnerhaus Ruinart wurde 1729 während des Zeitalters der Aufklärung gegründet, einer geistigen Strömung, die die französische „Art de Vivre“ entscheidend prägte. So ist es nur natürlich, dass das älteste Champagnerhaus französische Lebenskunst verkörpert, pflegt und in die Welt trägt.
Dieser Vision ist Ruinart im Laufe der Geschichte treu geblieben, indem das Haus seine Entscheidungen mit Mut und Zeitgeist traf. Im Jahr 1896 wurde Alfons Mucha, ein bekannter tschechischer Illustrator, mit der Gestaltung des ersten Werbeplakats beauftragt, um die hochwertige Qualität des Champagners in den Vordergrund zu stellen – dieses Beispiel zeigt Ruinarts schon frühes Bekenntnis zur Kunst. Seitdem hält das Champagnerhaus eine enge Verbindung mit der zeitgenössischen Kunst und ihren Protagonisten, kauft vielfach Werke von jungen, renommierten Künstlern und beteiligt sich weltweit an den bedeutendsten Kunstmessen. Für das Haus Ruinart ist diese Beziehung ein verbindliches Engagement.

Denn die Herstellung von Champagner ist ebenfalls ein künstlerischer Prozess. Der Erfolg dieses Werks hängt von Frédéric Panaïotis, einem Künstler, ab: dem Kellermeister, welcher Jahr für Jahr aufs Neue sein Können, sein Wissen und seine Technik einsetzt.

Dabei durchläuft die Herstellung des Champagners einen ähnlichen Prozess wie die des Erschaffens eines Kunstwerks:
das Material: Auswahl und Vermischung der Chardonnay-Trauben
die Farbe: verschiedene Nuancen von Gold oder Rosé
die Erscheinung: eine glänzende Konsistenz und eine feine Perlage
die Ästhetik: Erhabenheit und Reinheit der Flaschenform
die Verführung: Eleganz und Frische der Geschmacksnoten.

Wie auch ein Künstler, spricht der Kellermeister sowohl unsere Sinne als auch unsere Emotionen an. Man verliert sein Zeitgefühl, den Sinn für das Rationale, und gerät ins Träumen. Für moderne Künstler ist Ruinart deshalb eine unerschöpfliche Inspirationsquelle. Seine Geschichte, seine Kreativität, sein weltweites Ansehen, wie auch das ständige Streben nach Perfektion machen Ruinart zu einem beliebten Thema für Kunstschaffende, unabhängig davon, mit welchem Material sie arbeiten.

weitere Informationen zu Ruinart
weitere Informationen zum Kalender aus Glas

0 Kommentare

Kommentar schreiben