STEINHEUERS RESTAURANT ZUR ALTEN POST, BAD NEUENAHR-HEPPINGEN
WALDHOTEL SONNORA, DREIS
RÜSSELS LANDHAUS, NAURATH/WALD

Der Bioland-Betrieb der Familie Maas scheint aus der Zeit gefallen zu sein. Es herrscht noch traditionelle Vielfalt: Kartoffeln, Gemüse, Obst und Getreide werden angebaut, Rinder, Schweine und Lämmer aufgezogen, es gibt frische Milch, Eier von glücklichen Hühnern – und alles, vom Kotelett bis zur Möhre, natürlich auch im Hofladen.
Mittelhammshof, Margrefstraße 15, D-45239 Essen, Telefon: +49 (0)201/40 93 19

Empfohlen von der L’Art de Vivre Gourmet-Residenz Schlosshotel Hugenpoet, Essen.


Die edlen Felchen kommen nur in wenigen tiefen, klaren Seen vor – also in den von der Klosterfischerei Maria Laach bewirtschafteten, bis zu 50 Meter hinabreichenden Gewässern. Fischer Ansgar Hehenkamp fängt aber auch Barsche, Hechte und den berühmten Laacher See-Aal. Anrufen, bestellen, den frischen Fisch abholen. Schöner ist nur, vor der Kulisse des Klosters Maria Laach, selbst zu angeln – auf Wunsch mit einem fachkundigen Guide.
Klosterfischerei Maria Laach, Am Schillerpark 3, D-56112 Lahnstein, Telefon: +49 (0)2621/6 28 55 25, www.fischerei-marialaach.de

Tief im Westen


Das Magazin Falstaff ehrte Werner Näkel, einen Pionier des deutschen Rotweins auf höchstem Niveau, 2011 mit der Auszeichnung „Lebenswerk Winzer“. Bereits in der fünften Generation hält die Familie die Weinkultur im Ahrtal hoch, Deutschlands nördlichstem und kleinstem Rotweingebiet. In der Vinothek können die edlen Weine, zum größten Teil Spätburgunder, nach telefonischer Anmeldung gekostet und gekauft werden.
Weingut Meyer-Näkel, Friedenstraße 15, D-53507 Dernau, Telefon: +49 (0)2643/16 28, www.meyer-naekel.de

Tief im Westen


Tradition verpflichtet – auf dem Weingut Nelles seit 1479 –, und wenn Begeisterung und Leidenschaft dazu kommen, entsteht etwas Neues: typische, ausdrucksvolle Ahrweine von höchster, zeitgemäßer Güte. Zu den jährlich im Spätherbst veranstalteten Weintagen gibt es auch Kunstausstellungen und Lesungen. Von Zeit zu Zeit tafelt Steinheuers Restaurant im Kellergewölbe köstliche Menüs auf.
Weingut Nelles, Göppinger Straße 13a, D-53474 Heimersheim/Bad Neuenahr, Telefon: +49 (0)2641/2 43 49, www.weingut-nelles.de

Die letzten drei Adressen sind eine Empfehlung der L’Art de Vivre Gourmet-Residenz Steinheuers Restaurant Zur Alten Post, Bad Neuenahr-Heppingen.


Vulkanhof: Am Pulvermaar, mitten in der Vulkaneifel, stellt der Familienbetrieb frische, milde oder würzige Ziegenkäse her, die in aller Welt begehrt sind. Das Magazin „Der Feinschmecker“ zählt den Vulkanhof zu den besten deutschen Käsereien. Im Hofladen kann man auch Wurst aus Ziegenfleisch probieren. Die Tiere selbst lassen sich gern vom Besucherpodest aus bewundern. Wer eine noch persönlichere Bekanntschaft wünscht, übernimmt vielleicht eine Ziegenpatenschaft.
Vulkanstraße 29, D-54558 Gillenfeld, Telefon: +49 (0)65 73/91 48, www.vulkanhof.de

Empfohlen von der L’Art de Vivre Gourmet-Residenz Waldhotel Sonnora, Dreis.

tief-im-westen-speise


In einigen der besten Lagen an Mosel und Saar baut Nik Weis ausschließlich Riesling an. Seine international renommierten Spitzenweine sind einer Philosophie zu danken, in der sich sorgfältigste Arbeit im Weinberg mit einer Kellertechnik verbindet, die den Herkunftscharakter der Rieslinge bewahrt. Viele Weine des St. Urbans-Hofs lagern einige Monate im moseltypischen Fuderfass aus Eichenholz.
Weingut St. Urbans-Hof, Urbanusstraße 16, D-54340 Leiwen, Telefon: +49 (0)65 07/9 37 70, www.urbans-hof.com

Eine Empfehlung der L’Art de Vivre Gourmet-Residenz RÜSSELs Landhaus, Naurath/Wald.


Sightseeing

Die „schönste Zeche der Welt“ ist UNESCO-Welterbe und das Zentrum der Kreativen im Ruhrgebiet – die Zeche Zollverein. Über 130 Jahre lang wurde dort Kohle gefördert. Jetzt gibt es im imposanten Industriedenkmal auf 100 Hektar rund ums Jahr Kunst, Kultur, industriegeschichtliche und Architekturführungen, Gastronomie und vieles mehr.
Gelsenkirchener Straße 181, D-45309 Essen, Telefon: +49 (0)201/246810, www.zollverein.de


Museum Folkwang: Herausragende Sammlungen von Malerei und Skulptur des 19. und 20. Jahrhunderts, der klassischen Moderne und der Kunst nach 1945: Werke von van Gogh, C. D. Friedrich, Renoir, Barlach, Beckmann, Gerhard Richter, Mark Rothko sind Publikumsmagnete. Außerdem beherbergt das Museum Folkwang eine bedeutende fotografische Sammlung, außergewöhnliche Stücke alter und außereuropäischer Kunst sowie das Deutsche Plakat Museum.
Museumsplatz 1, D-45128 Essen, Telefon: +49 (0)201/8 84 50 00, www.museum-folkwang.de


Floristik Gregor Lersch: Gregor Lersch, Spross einer Gärtnerdynastie, beschäftigt sich mit Pflanzen in allen ihren Bestandteilen und Phasen der Existenz. In über 30 Ländern übte er seine kreative florale Kunst schon aus. Sein Geschäft ist ein Juwel. Im wunderschönen Ambiente der alten Gärtnerei werden zu allen Jahreszeiten thematische Workshops und Seminare angeboten.
Telegrafenstraße 9, D-53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Telefon: +49 (0)2641/70 47, www.gregorlersch.de

Tief im Westen


Fischreiher und Eulen in Lebensgröße, überlebensgroße Libellen, Schmetterlinge, Spinnen oder Schlupfwespen: Der Skulpturenpark des Designers Hubert Kruft ist belebt, und doch stehen die in Kupfer getriebenen Werke ganz still – während Baumkronen und Gräser sich im Wind bewegen und in vielen Kupferbrunnen Wasser fließt oder sprudelt.
Skulpturenpark Kruft, St.-Vither-Straße 62, D-54595 Niederprüm, Telefon: +49 (0)6551/98 16 38, www.skulpturenpark-kruft.de

Tief im Westen